Exponat des Monats März 2026

Vor 80 Jahren (13.02.1946) entgleiste eine Lokomotive mit Tender und stürzte in die Lahn

Ein schlimmer Unfall mit einer Maschine der Baureihe 50 ereignete sich am frühen Morgen des 13.02.1946 unweit von Limburg (Anm.: Gemarkung Eschhofen). Der letzte noch lebende Unfallbeteiligte ist Otto Kalteyer, der die Geschehnisse wie folgt beschreibt: …den Feierabend schon in greifbarer Nähe sollte uns vieren bei der Autobahnbrücke bei Limburg ein fürchterliches Unglück widerfahren. August (Anm.: Lokführer August Weil) bremste die Maschine wegen der Langsamfahrstelle auf 20 kmh ab, und gleich darauf krachte es ungeheuerlich. Die Lokomotive mit ihrem 135 t Gewicht sackte ab, stürzte die Böschung hinunter und blieb in der hochwasserführenden Lahn liegen…. Von der Rettungsaktion berichtet später der Kreisfeuerwehr-Kommandant und Dachdeckermeister Aloys Perabo.: … Die Trümmer der gesprengten Autobahnbrücke (Anm.: 25.03.1945) stauten das Wasser der Lahn mehrere Meter hoch auf. Im Bereich der Autobahnbrücke wurde das Hochwasser durch den Bahnkörper begrenzt und war durch dasselbe auch unterspült worden. An der Unfallstelle war der Bahngleiskörper demnach ausgebrochen, und beim Passieren dieser Bruchstelle war die Lok abgestürzt…. Die Situation war folgende: Die Lok lag mit dem Vorderteil im Wasser und wurde vom Hochwasser umspült. Der Tender ragte noch über den Bahnkörper hinaus und war von dort aus besteigbar…. Während der Tender wieder auf die Schienen gehievt werden konnte, war es damals mangels schwerer Kräne nicht möglich, die Lok zu heben. Sie liegt noch heute zugeschüttet zwischen Bahndamm und Lahnbett.“ Anm.: Bei dem Unglück konnte der Zugführer nur noch tot geborgen werden, drei weitere Personen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Quelle: Eisenbahn-Journal, special 5/92; Helmut Kaleve: Ein Lokführer von der Lahn erzählt. Anm.: Foto zeigt eine Diesellok der Baureihe 50 (wikipedia: Vor dem Depot des Deutschen Technik-Museums 12/2022), von der verunfallten Lok sind keine Lichtbilder bekannt.

Aktuelle Hinweise

Einladung zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 27. März 2026

Termin: Freitag, 27. März 2026 um 19:30 Uhr
Ort: Bürgerhaus Eschhofen

  1. Begrüßung und Feststellung der fristgerechten Einladung sowie der Beschlussfähigkeit der Versammlung
  2. Totenehrung
  3. Verlesung bzw. Auslage des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung von 2025
  4. Jahresbericht des geschäftsführenden Vorstandes für das Jahr 2025
  5. Kassenbericht des geschäftsführenden Vorstandes für das Jahr 2025
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahlen gemäß Satzung (1. Vorsitzender, Schriftführer, Beisitzer, Kassenprüfer)
  9. Ehrungen für 25jährige Mitgliedschaft
  10. Änderung der Vereinssatzung (siehe unten)
  11. Planungen und Maßnahmen für das Jahr 2026
  12. Zukünftige Nutzung der „Alten Schule“ (ehem. Verwaltungsstelle Langgasse 7)
  13. Dorfjubiläum 2029 – 750 Jahre Eschhofen
  14. Anträge der Mitglieder
  15. Verschiedenes

Die Anträge der Mitglieder müssen bis zum 20.03.2026 schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden.
Der Vorstand hofft auf eine rege Teilnahme an der Mitgliederversammlung.
Wer möchte kann nach der JHV seinen Mitgliedsbeitrag entrichten.

Ergänzende Informationen zur Satzungsänderung

ALT

§ 2 Zweck des Vereins
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Insbesondere ist der Zweck des Vereins:

  1. Erforschung der örtlichen Geschichte.
  2. Die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten mit denkmalpflegerischem, kunsthistorischem und historischem Inhalt.
  3. Die Förderung und Ausrichtung künstlerischer und heimatkundlicher Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge, Lehrgänge, Studienfahrten u.ä.
  4. Veröffentlichung der Forschungsergebnisse.
  5. Erhaltung von historischen und religiösen Gebäuden, Feldkreuzen, Bildstocken und Gegenständen.
  6. Aufklärung und Anregung des Interesses der Öffentlichkeit zum Zwecke der Ortung und Sichtung von Urkunden, Schriften, kunst- und historischen Gegenständen.
  7. Aufbau eines Dorfarchivs und Heimatmuseums.
  8. Die Verwaltung von Vermächtnissen und Schenkungen zu vorbezeichneten Zwecken nach dem Willen der Geber.
NEU

§ 2 Zweck des Vereins
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Pflege der Heimat und Erschließung heimatlicher Besonderheiten, Bauten und Kulturstätten.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:

  1. Erforschung der örtlichen Geschichte.
  2. Die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten mit denkmalpflegerischem, kunsthistorischem und historischem Inhalt.
  3. Die Förderung und Ausrichtung künstlerischer und heimatkundlicher Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge, Lehrgänge, Studienfahrten u.ä.
  4. Veröffentlichung der Forschungsergebnisse.
  5. Erhaltung von historischen und religiösen Gebäuden, Feldkreuzen, Bildstocken und Gegenständen.
  6. Vermittlung der Kulturgüter durch Unterrichtung über die Stätten der Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten.
  7. Aufklärung und Anregung des Interesses der Öffentlichkeit zum Zwecke der Ortung und Sichtung von Urkunden, Schriften, kunst- und historischen Gegenständen.
  8. Aufbau eines Dorfarchivs und Heimatmuseums.
  9. Die Verwaltung von Vermächtnissen und Schenkungen zu vorbezeichneten Zwecken nach dem Willen der Geber

In eigener Sache:
Der „Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V.“ sammelt u.a. auch historische Gegenstände aus dem Haushalt. Wer solche Gegenstände besitzt und sie gerne erhalten und der Allgemeinheit präsentierte möchte, kann sie dem „Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V.“ zur Verfügung stellen.