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"Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V."

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Exponat des Monats Juli 2024

50 Jahre Eingemeindung (Zusammenschluss) Eschhofens nach (mit) Limburg

1971 wurden drei Orte bereits freiwillig nach Limburg eingemeindet, die Gemeindevertretung Eschhofens lehnte dies ab. Aufgrund eines Landesgesetzes über die Gemeindereform ließ sich dies 1974 jedoch nicht mehr verhindern. Die Eingemeindung Eschhofens nach Limburg wurde im Mitteilungsblatt Nr. 4/1974 vom 27.06.1974 bekanntgemacht.
Durch das Hessische Neugliederungsgesetz vom 06.02.1974 wird die Gemeinde Eschhofen am 01. Juli 1974 mit der Stadt Limburg zusammengeschlossen. Mit Ablauf des Monats Juni 1974 fällt der Standesamtsbezirk Eschhofen weg…. Der neue Standesamtsbezirk ist Limburg/Lahn. Er besteht ab 01. Juli 1974 aus der Kernstadt Limburg und den Stadtteilen Ahlbach, Dietkirchen, Eschhofen, Lindenholzhausen, Offheim, Staffel und Linter….
Heinz Roth, der letzte Bürgermeister Eschhofens, sagte: „Wenn auch im kommunalen Bereich am 30.06.1974 das selbständige Handeln der Gemeinde wegfällt, wird das gemeinschaftliche Leben in allen anderen Bereichen, insbesondere im Vereins- und Gesellschaftsleben entsprechend den guten Traditionen unserer Gemeinde, fortgeführt werden.“
Dass zumindest keine ungeteilte Freude über die Eingemeindung und den Verlust der Selbständigkeit herrschte, beweist u.a. das 1974 entstandene Lied:
„Jetzt sän mer no Limbursch kumme,
dick un dünn, orm un raasch,
trotzdem halle mer zesumme,
sonst wär doat en gruuß Blamasch.
Mer wänn niemols richtige Säcker,
denn mer bleiwe ganz gewäss
trotz all dene Braddelhecker,
immer noch Eschhiwer Schäss!!!“

Das Foto vom Ortseingangsschild vom 01.07.1974 war in der NLZ (Nassuische Landeszeitung), heute NNP, abgebildet und mit folgendem Text untertitelt:
„Die Gebietsreform hat ihre traurigen und heiteren Seiten. Das rief in Eschhofen Schelme auf den Plan, die sich den Anschluss an Limburg etwas kosten ließen. An das mit Tannengrün eingerahmte Ortsschild befestigten sie in Pappe ,Es lebe Eschhofen´ und zwei Schärpen mit dem ,letzten Gruß´ und ,In treuem Gedenken´“.
P.S. => Die Namen der Schelme sind bekannt, werden aber nicht verraten.
Wir sind nun seit 50 Jahren auch Limburger, aber sind auch immer Eschhöfer und Mühlener geblieben, denn: „Eschhowe, Eschhowe, mei Dorf an der Lahn, hej is unser Heimat, hej sein mer deham!“

Aktuelle Hinweise

Hinweis 1 - Geplante Ausstellung am 14./15.09.2024 im Bürgerhaus Eschhofen

Am 14./15.09.2024 bietet der „Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V.“ wieder eine Ausstellung im Eschhöfer Bürgerhaus an.
Eines der Themen ist auch die mittlerweile gesprengte Autobahnbrücke, deren südlicher Teil auf Eschhöfer Gemarkung steht.

Hinweis 2 - Planung eines Krippenweges im Dezember 2024

Inspiriert vom Krippenweg in Horressen-Montabaur möchte der „Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V.“ auch in der Gemarkung Eschhofen in der kommenden Weihnachtszeit im Dezember 2024 einen Krippenweg aufbauen. Bei einer Wanderung durch die Natur und dem Betrachten der Krippen in der freien Landschaft, die zudem in der Dunkelheit meist noch beleuchtet sind, ist die Darstellung der Weihnachtsgeschichte besonders für Kinder, aber auch für alle Generationen eine schöne, emotionale und inspirierende Sache
Hierfür bittet der „Arbeitskreis Heimatpflege“ um Unterstützung. Wer Krippenfiguren, gleich welcher Art, ob aus Holz, Keramik, Kunststoff oder Stein, und/oder Krippen selbst nicht mehr nutzt und sie für den Krippenweg, auch als Leihgabe, zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne bei den Vorstandsmitgliedern Daniel Stenger, Christian Muth oder Gerd Stillger melden. Fragen Sie bitte auch im Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis nach, um mögliche Krippen und Krippenfiguren dem „Arbeitskreis Heimatpflege“ anbieten zu können. Wer Interesse hat, Krippen aus alten Wurzeln, Ästen und Zweigen selbst für den Krippenweg zu bauen, kann sich ebenfalls gerne an die vorgenannten Personen des „Arbeitskreis Heimatpflege“ wenden.
Krippenwege gibt es schon in einigen Orten, nun möchte der „Arbeitskreis Heimatpflege“ versuchen, einen solchen auch in Eschhofen zu installieren, um die Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit zu erfreuen. Die folgenden Fotos beinhalten eine kleine Auswahl, auf welche Art und Weise eine Krippe präsentiert werden kann.
In eigener Sache: Der „Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V.“ sammelt u.a. auch historische Gegenstände aus dem Haushalt. Wer solche Gegenstände besitzt und sie gerne erhalten und der Allgemeinheit präsentierte möchte, kann sie dem „Arbeitskreis Heimatpflege Eschhofen e.V.“ zur Verfügung stellen.